Esther S. (82) erhält ihre Erstimpfung wohnortnah im ASZ Altstadt

Wohnortnah Impfen im ASZ

In insgesamt 29 Alten- und Service-Zentren erhalten über 80-Jährige jetzt ein wohnortnahes Impfangebot.

Seit Montag den 22. März 2021 startete nach einem erfolgreichen Testlauf mit 130 Impfungen im Alten- und Service-Zentrum Untergiesing das wohnortnahe und stadtweite Impfangebot in München für über 80-Jährige mit festen Terminen im Alten- und Service-Zentrum Altstadt. Insgesamt beteiligen sich daran 29 Alten- und Service-Zentren (ASZ).

Es ist großartig, dass wir damit auch wohnortnahe Impfungen für über 80-jährige Münchnerinnen und Münchner anbieten können, für die der Weg nach Riem ins Impfzentrum zu beschwerlich ist. Ich danke den Alten- und Service-Zentren für ihre Mithilfe und Unterstützung in dieser gerade für die hochvulnerable Gruppe lebenswichtigen Frage. Bis die Impfungen in den Hausarztpraxen in großem Umfang anlaufen, können Über-80-Jährige jetzt schon in ihrem Wohnumfeld die notwendige Impfung gegen das Corona-Virus erhalten.“

Dieter Reiter

Oberbürgermeister

Schwerpunkt für die ersten Terminvergaben sind die über 80-Jährigen, die bisher noch nicht im Impfzentrum Riem waren. Personen aus dem Stadtteil können sich bei ihrem ansässigen ASZ melden und auf die Anmeldeliste setzen lassen.Die Impfungen werden nach der vorgegebenen Priorisierung geplant und umgesetzt.

Hausbesuche sind möglich

Auch immobile Personen können sich im Stadtviertel bei ihrem Alten- und Service-Zentrun melden. Für diesen Personenkreis koordinieren die Alten- und Service-Zentren übergangsweise die Terminierungen für Hausbesuche über die mobilen Impfteams, bis es die Möglichkeit gibt, Impfungen über die behandelnden Hausärzt*innen zu erhalten.An einem Impftag können mit einem mobilen Impfteam rund 50 Personen in einem ASZ geimpft werden. Ziel ist es, regelmäßige Impfangebote zu schaffen.

Drei Alten- und Service-Zentren können sich daran nicht beteiligen: Riem aufgrund der Nähe zum Impfzentrum, Schwabing-Ost aufgrund räumlicher Beengtheit und Neuhausen, da dort Renovierungsarbeiten stattfinden.

Foto: Michael Nagy/Presseamt