Pandemieopfer: 89% der Corona-Toten waren im Alter 70plus

Wie die Statista-Grafik auf Basis von Zahlen des Robert Koch-Institus (RKI) deutlich zeigt, sind ganz besonders ältere Bundesbürger von der Corona-Pandemie  stark betroffen. Rund 89 Prozent der Personen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben sind, waren zum Zeitpunkt des Todes älter als 69 Jahre. Mit 46,4 Prozent macht die Altersgruppe von 80 bis 89 Jahren den höchsten Anteil an allen Todesfällen seit Beginn der Pandemie aus. In der Altersspanne von 0 bis 49 Jahren beträgt dieser lediglich 0,8 Prozent.

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In die Statistik des RKI gehen die COVID-19-Todesfälle ein, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 (direkter Erregernachweis) vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind. Das Risiko an COVID-19 zu versterben ist bei Personen, bei denen bestimmte Vorerkrankungen bestehen, höher. Daher ist es in der Praxis häufig schwierig zu entscheiden, inwieweit die SARS-CoV-2 Infektion direkt zum Tode beigetragen hat. Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst. Generell liegt es immer im Ermessen des Gesundheitsamtes, ob ein Fall als „verstorben an bzw. mit“ COVID-19 ans RKI übermittelt wird oder nicht. Bei einem Großteil der an das RKI übermittelten COVID-19-Todesfälle wird „verstorben an der gemeldeten Krankheit“ angegeben.