Auffrischimpfung nach COVID-19-Grundimmunisierung

Grundsätzlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger, deren zweite Impfung sechs Monate oder länger zurückliegt, eine Auffrischungsimpfung geben lassen und haben Anspruch auf eine Übernahme der anfallenden Kosten. Für einige Personengruppen ist eine Booster-Impfung besonders sinnvoll. Die STIKO hat im September und Oktober 2021 in der 11. und 12. Aktualisierung ihrer COVID-19-Impfempfehlung erste Empfehlungen zur Auffrischimpfung gegeben, insbesondere für:

  • Personen mit einer Immundefizienz
  • Personen im Alter von ≥ 70 Jahren
  • BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe. Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch BewohnerInnen und Betreute im Alter von < 70 Jahren eingeschlossen.
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem PatientInnen-Kontakt

Die Auffrischungsimpfung soll ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff sowie regelmäßig sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie erfolgen. Auffrischungsimpfungen können durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, (mobilen) Teams der Impfstellen, durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte oder auch in den Impfzentren der Länder erfolgen. Die Organisation und Durchführung der Auffrischungsimpfung liegt dabei in der Zuständigkeit der Bundesländer. 

Weitere Informationen zu den Impfzentren in München, sowie zu mobilen Impfaktionen finden Sie neben weiteren Informationen bei den aktuellen Corona-Informationen der Stadt München unter www.muenchen.de/corona.

 Und auch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet zahlreiche Informationen zum Thema „Impfung gegen das Coronavirus“.

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